So erstellst Du geile digitale Infoprodukte

So erstellst Du geile digitale Infoprodukte

Viele meiner Leser stellen sich diese eine Frage: Wie gut muss mein digitales Infoprodukt sein, um mit dem Verkauf zu beginnen? Diese Frage möchte ich dir erläutern und etwas genauer erklären! Denn leider verstehen noch nicht alle, dass ein Informationsprodukt ein Problem lösen muss und nicht die eigenen Taschen füllen! Das meine ich nicht so böse, wie es vielleicht klingt. Damit will ich sagen, dass der Grund warum du dieses Produkt erstellt hast sein sollte, den Interessenten eine Lösung zu geben, die sofort hilft.

Dein Videokurs kann 80 Videos enthalten, du kannst viel erzählen aber wenig Inhalt bieten. Solange dein Produkt keine Lösung enthält, muss ich dir sagen verkaufe dein Produkt (noch) nicht. Was passiert, wenn du 3 Stunden Video Material aufnimmst, dieses anbietest, aber die Lösung nicht klar wird? Der Kauf wird storniert! Also gib dem Nutzer eine Lösung.

Jetzt wirst du vielleicht lachen, aber ich habe mal ein Produkt erstellt, dass 4 Videos, eine PDF-Datei, ein Skript, enthielt. Dieses Produkt hat automatisiert eine Lösung geboten, nachdem es installiert war. Ich habe es für 137 Euro verkauft und hatte eine Stornoquote von gerade mal 2,5 %. Das war mein erstes Produkt überhaupt und ich hatte im durchschnittlichen Monat ca. 120 Sales (Nach dem ich einige Marketing Prozesse umgesetzt habe. Beispiel: Splittest). Nein ich will nicht angeben, sondern dir bewusst machen, dass ein Produkt nur dann gut ist, wenn es eine Lösung bietet.

Ich übertrage, das auf mich: Ich möchte, wenn ich mir ein EBook zum Thema Fitness kaufe, wissen, wie viel ich in 6 Wochen abnehme und nicht, das ich schwitzen muss, um mein Ziel zu erreichen. Das Resultat muss möglichst klar definiert sein und so muss dein Produkt verkauft werden. Dazu gesagt, du darfst an dieser Stelle nicht Fakes verkaufen. Das wäre Täuschung des Verbrauchers und wird sehr teuer! Deswegen sage die Wahrheit. Angenommen du hast ein Fitness-Coaching, dann sage nicht, das du in 6 Wochen 20 KG abnimmst, sondern sage in 6 Wochen zu deinem Ziel (sehr platt ausgedrückt). Das es mit herum sitzen nicht funktioniert sollte dem Kunden, spätestens im Willkommen-Video erklärt werden.

Emotionen anhand des Ist,- & Soll Zustandes aufbauen

Wir erklären dem Kunden anhand eines "IST-Zustandes", wie er zum "Soll-Zustand" gelangt!
O. k. ich muss dazu etwas weiter ausholen. Wichtig ist, dass wir das Ziel, erreicht haben oder eine Person, mit der wir zusammenarbeiten. Um Produkte erfolgreich zu vermarkten, sollten wir anhand einer Frage speziell sagen können, dass und das musst du tun, um dein Ziel zu erreichen. Das geht nur mit einer einfachen Struktur und dem nötigen Wissen zur angebotenen Leistung.

Einfache Struktur des digitalen Produktes

In der Praxis hat sich gezeigt, dass 4 bis 5 Module in einen Kurs (speziell Videokurs) ideal sind, um dem Kunden sein Ziel zu vermitteln. Dabei müssen wir versuchen, so einfach wie nur möglich diese Struktur aufzubauen. Und zwar so einfach das sogar unsere 12-jährigen Kinder verstehen werden, worüber wir erzählen. Ein Beispiel: Angenommen unser Kurs hat mit dem Thema kochen zu tun, du bist der Experte auf diesem Gebiet und erklärst deinem Kunden nun, was eine Veloute ist! Sicher fragst du dich jetzt; was ist eine Veloute? Ganz recht und aus diesem Grund dürfen wir nicht Veloute sagen, sondern "helle Grundsoße". Das versteht wirklich jeder!

Ich hoffe mein Beispiel macht es verständlich?

Wir müssen es schaffen, dass unsere Kunden nicht nach dem ersten Video aufhören wollen und im schlimmsten Fall, das Infoprodukt stornieren. Einfache klare Struktur, dann wird dein Kunde erfolgreich werden. Manchmal sind wir so in Fachbegriffe vertieft, dass wir denken, dass unser Gegenüber alles Verstehen wird. Das ist nicht so. Wenn wir diesen Ansatz Verstehen und sofort bei der Erstellung umsetzen, bauen wir ein sehr gutes Infoprodukt auf!

Wertvollen Content bieten

Neben der einfachen Struktur müssen wir natürlich wertvollen Content vermitteln. Denn mit Content steht und fällt die Kundenbeziehung!
Verstehe mich jetzt nicht falsch, der Wert sollte sein, dass deine Lösung in Verbindung mit dem Kundenhindernis steht. Es kann sein, dass deine Botschaft, die du zum Beispiel in einem Videokurs vermittelst, nicht verstanden wird, obwohl Sie für dich logisch und sinnvoll erscheint. Das liegt daran, dass wir Menschen alle - unterschiedliche Kommunikationsstile haben. Aber wie können wir alle Menschen verständlich erklären, was wir dort vermitteln? Dazu müssen wir zuerst wissen, dass es mindestens 4 unterschiedliche Kommunikationsstile im Bereich "lehren" gibt.
Wir müssen es also schaffen, dass alle 4 Stile in meinem Beispiel Videokurs enthalten sind. Um Fragen vorweg zu beantworten, werde ich die 4 Lerntypen kurz auflisten.

Menschen haben 4 Lerntypen

1. Lerntyp: "Lernen durch Hören" 2. Lerntyp: "Lernen durch sehen", 3. Lerntyp: "Lernen durch Gespräche", und der 4. und letzte Lerntyp: "Lernen durch Bewegung".
Wenn wir diese 4 Lerntypen kennen, dann wissen wir auch, wie unser Videokurs aufgebaut werden muss. Alle Videokurse, die ich erstelle, haben die ersten 3 Lerntypen enthalten. Denn Lernen durch Bewegung kann man meiner Meinung nach nur, wenn man Fitness Coachings anbietet oder eben ähnliche Inhalte. Somit erreiche ich 75 % der Menschen, um meine Lösung zu vermitteln. Die restlichen 25 % werden sich nicht für meine Lösung interessieren. Laut dieser Rechnung macht jeder einzelne Lerntyp etwa 25 % aus. Genug Mathematik. Verstehst du was ich damit sagen will? Wir müssen so viele Menschen, wie möglich erreichen, um das perfekte Infoprodukt zu erstellen.

Fazit:
Ein digitales Infoprodukt benötigt immer eine einfache klare Struktur, sodass Kleinkinder verstehen, was wir als Lösung anbieten. Noch einfacher gesagt übersetze Fachbegriffe aus deinem Thema ins Hochdeutsch. Jedes Produkt muss auch wirklich eine Lösung bieten. Deshalb achte darauf das dein Content (Inhalt) hochwertig ist. Bei der Erstellung eines Infoproduktes ist es wichtig, alle 4 Lerntypen in Betracht zu ziehen und bestmöglich umzusetzen. So sprechen wir möglichst viele Menschen an und sind letztlich erfolgreich mit unserem Produkt.

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